Rotlicht bei Corona – ein Thema, das zunehmend Aufmerksamkeit bekommt.
Während klassische Therapien bei Long COVID oft an ihre Grenzen stoßen,
rückt die Rotlichttherapie als sanfte, ergänzende Methode immer stärker in den Fokus.
In diesem Beitrag erfährst du, was Long COVID ist, welche Symptome auftreten und
wie gezieltes Infrarot- und Rotlicht unterstützend wirken könnte.
Was ist Long COVID?
Long COVID, auch bekannt als Langzeit-COVID, bezeichnet gesundheitliche Probleme,
die länger als vier Wochen nach einer Corona-Infektion bestehen bleiben.
Das Post-COVID-Syndrom wird diagnostiziert, wenn die Beschwerden nach mindestens zwölf Wochen weiterhin anhalten
und nicht durch andere Erkrankungen erklärt werden können.
Typische Symptome von Long COVID
Long COVID kann sich in einer Vielzahl von Symptomen äußern, darunter:
- Chronische Erschöpfung (Fatigue): tiefe, anhaltende Müdigkeit
- Atemprobleme: Kurzatmigkeit, Druckgefühl auf der Brust
- Kognitive Einschränkungen („Brain Fog“): Konzentrationsschwierigkeiten, Gedächtnisprobleme
- Muskel- und Gelenkschmerzen: häufig begleitet von Schwäche
- Herz-Kreislauf-Probleme: Herzklopfen, Schwindel, Blutdruckschwankungen
- Neurologische Symptome: Taubheitsgefühle, Kopfschmerzen oder Kribbeln
Diese Beschwerden können über Monate bestehen bleiben und die Lebensqualität deutlich mindern.
Was ist Rotlichttherapie – und wie funktioniert sie?
Die Rotlichttherapie nutzt Licht im roten und nahinfraroten Spektrum (630–850 nm).
Sie wird in Medizin und Wellness seit Jahren zur Unterstützung von Regeneration,
Wundheilung und Stoffwechselprozessen eingesetzt.
Das Prinzip: Licht wirkt direkt auf die Mitochondrien – die „Kraftwerke“ unserer Zellen.
Rotlicht fördert die ATP-Produktion, reguliert Entzündungsprozesse
und kann die Durchblutung verbessern.
Damit wird Gewebe besser mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt –
ein zentraler Aspekt, wenn es um Regeneration nach Infektionen geht.
Rotlicht bei Corona – mögliche Unterstützung bei Long COVID
Viele Betroffene fragen sich: Kann Rotlicht bei Corona-Langzeitfolgen helfen?
Aktuelle Forschung liefert erste Hinweise, dass Rotlichttherapie auf zellulärer Ebene
Prozesse anstoßen kann, die bei Long COVID gestört sind.
1. Unterstützung der Mitochondrienfunktion
Eine Studie des Amsterdam University Medical Center zeigte,
dass bei Long-COVID-Patienten die Mitochondrien weniger effizient Energie produzieren.
Genau hier setzt die Rotlichttherapie an:
Das Licht aktiviert die Cytochrom-c-Oxidase, steigert die ATP-Produktion
und kann die Zellenergie verbessern.
Dieser Effekt könnte dazu beitragen, Fatigue zu lindern und die Regeneration zu fördern.
2. Entzündungshemmung
Chronische Entzündungen sind ein Schlüsselfaktor bei Long COVID.
Rotlicht bei Corona kann entzündungsfördernde Moleküle reduzieren (z. B. TNF-alpha)
und entzündungshemmende Botenstoffe wie Interleukin-10 fördern.
Das Immunsystem wird reguliert, die Balance wiederhergestellt.
3. Förderung der Geweberegeneration
Lunge, Muskeln und Gefäße können nach einer COVID-Infektion beeinträchtigt sein.
Rotlicht verbessert die Mikrozirkulation, setzt Stickstoffmonoxid frei
und unterstützt die Kollagenbildung –
alles Prozesse, die die Regeneration und Gewebereparatur begünstigen.
4. Kognitive Erholung („Brain Fog“)
Gestörte Energieversorgung im Gehirn kann Konzentration und Gedächtnis beeinträchtigen.
Infrarot-Licht wirkt hier doppelt:
Es unterstützt die Mitochondrien der Nervenzellen und verbessert die Durchblutung.
Erste Pilotstudien zeigen, dass Rotlichttherapie die kognitive Leistungsfähigkeit positiv beeinflussen könnte.
Anwendungshinweise zur Rotlichttherapie bei Long COVID
Je nach Symptomatik kann die Anwendung variieren:
- Dauer: 10–20 Minuten pro Sitzung
- Abstand: 15–30 cm zwischen Haut und Gerät
- Häufigkeit: mehrmals pro Woche
- Konsultation: Vor der Anwendung mit dem behandelnden Arzt absprechen
Empfohlene Behandlungsbereiche
- Fatigue und Energiemangel: Rücken, Oberschenkel, Ganzkörper
- Atemwegsbeschwerden: Brust und oberer Rücken
- „Brain Fog“: Stirn- und Schläfenbereich
- Muskelschmerzen: betroffene Muskeln oder Gelenke
- Ganzkörpertherapie: für systemische Wirkung
Tipp: Wer stark von Long COVID betroffen ist, profitiert oft von einer Ganzkörper-Rotlichtanwendung.
Fazit: Rotlicht bei Corona als sanfte Ergänzung
Die Rotlichttherapie bietet großes Potenzial, die bei Long COVID gestörten Prozesse zu unterstützen.
Sie kann Energieprozesse in den Zellen fördern, Entzündungen regulieren
und die Erholung von Muskeln und Nerven begleiten.
Auch wenn weitere klinische Studien nötig sind,
spricht vieles dafür, dass Rotlicht bei Corona eine sinnvolle Ergänzung
zur konventionellen Therapie darstellen kann –
sanft, nicht-invasiv und wissenschaftlich plausibel.
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für gezielte Anwendungen zuhause.
Bei Fragen hilft dir unser Team gerne weiter.