Was ist Bestrahlungsstärke?
Die Bestrahlungsstärke bezeichnet die Leistung von Licht, die pro Flächeneinheit abgegeben wird und wird üblicherweise in Milliwatt pro Quadratzentimeter (mW/cm²) gemessen. Bei Rotlicht-Anwendungen bestimmt sie, wie viel Lichtenergie auf deiner Haut ankommt. Zusammen mit der Anwendungsdauer ergibt sich daraus die Dosis.
Eine präzise Messung der Bestrahlungsstärke ist unerlässlich, um verlässliche, sichere und vergleichbare Anwendungen sicherzustellen – egal ob es um Hautpflege, die Regeneration nach dem Sport oder andere Routinen geht.
Die Bestrahlungsstärke ist ein grundlegender Faktor, der sowohl das Design der Geräte als auch die Nutzungsempfehlungen leitet. Ist die Bestrahlungsstärke zu niedrig, kommt zu wenig Licht auf der Haut an. Ist sie zu hoch, kann es zu starker Erwärmung bis hin zu Hautreizungen kommen. Es gilt also, das richtige Gleichgewicht zu finden, um das Beste aus deiner Routine herauszuholen und dabei sicher zu bleiben.
Wie wird die Bestrahlungsstärke gemessen?
Die präzise Messung der Bestrahlungsstärke ist ein wesentlicher Bestandteil bei Rotlicht-Geräten. Dafür werden hauptsächlich zwei Messgeräte eingesetzt:
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Solarmeter (Breitband-Leistungsmessgerät):
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Misst die gesamte Lichtleistung über ein breites Spektrum hinweg, ohne spezifische Wellenlängen zu unterscheiden.
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Liefert oft höhere Werte, fast doppelt so hoch wie mit Spektrometern gemessen. Das liegt daran, dass auch Wellenlängen außerhalb des relevanten Bereichs von 600–900 nm erfasst werden.
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Zwar einfach und kostengünstig, aber wegen mangelnder Präzision für die Messung von LED-Rotlicht-Panels ungeeignet.
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Spektrometer (Spektralleistungsmessgerät):
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Liefert detaillierte Spektralinformationen und misst die Bestrahlungsstärke gezielt für spezifische Wellenlängen wie 630, 660, 670, 810, 830 und 850 nm.
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Gilt als Industriestandard wegen seiner Genauigkeit und Fähigkeit, die relevanten Wellenlängen von anderen zu trennen.
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heilys® verlässt sich auf Spektrometer-Messungen, um zuverlässige und konsistente Leistungsdaten zu gewährleisten.
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Vergleich der Bestrahlungsstärke von Rotlicht-Panels mit Sonnenlicht
Zu verstehen, wie Rotlicht-Geräte mit natürlichem Sonnenlicht verglichen werden können, hilft zu verdeutlichen, warum extrem hohe Bestrahlungsstärken unnötig und potenziell schädlich sein können. Der Anteil des Sonnenlichts im roten und nahinfraroten Bereich ist deutlich niedriger als bei vielen künstlichen Geräten.
| Lichtquelle | Gesamte Bestrahlungsstärke (mW/cm²) | Bestrahlungsstärke im Rot-/Nahinfrarotbereich (600–900 nm) (mW/cm²) |
|---|---|---|
| Sonnenlicht (Mittagssonne) | ~100 | ~20-30 |
| Üblicher Bereich in Studien (Haut bis Muskulatur) | 20–100 | 20–100 |
| Zu hohe Bestrahlungsstärke | >100 | >100 |
Natürliches Sonnenlicht liefert etwa 100 mW/cm² an gesamter Bestrahlungsstärke an einem klaren Tag. Der Anteil von Rot- und Nahinfrarotlicht (600–900 nm) macht jedoch nur einen Bruchteil dieser gesamten Energie aus, normalerweise etwa 20-30 mW/cm².
Üblicher Bereich der Bestrahlungsstärke in Studien
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Überblick: In Studien zu Rot- und Nahinfrarotlicht werden meist Bestrahlungsstärken zwischen 20 und 100 mW/cm² verwendet.
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Oberflächennahe Anwendungen: Für oberflächennahe Anwendungen wie die Hautpflege werden in Studien meist 20–50 mW/cm² verwendet.
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Tiefere Schichten: Für tiefere Schichten wie die Muskulatur werden eher 50–100 mW/cm² verwendet.
Warum extrem hohe Bestrahlungsstärken vorsichtig verwendet werden sollten
Höhere Bestrahlungsstärken bringen zwar mehr Licht in tiefere Schichten und können Anwendungszeiten verkürzen, aber es gibt eine natürliche Grenze, wie viel Energie die Zellen aufnehmen können. Stell dir deine Zellen wie kleine Batterien vor: Werden sie zu schnell oder mit zu viel Kraft aufgeladen, kann das kontraproduktiv sein.
Extrem hohe Bestrahlungsstärken (über 100 mW/cm²) können zu Überhitzung, Hautreizungen oder weniger sinnvollen Ergebnissen führen.
Falls doch höhere Bestrahlungsstärken verwendet werden, sollte dies nur in kurzen Zeitintervallen und mit ausreichend Abstand geschehen. Übertreiben ist hier definitiv nicht ratsam.
Warum das richtige Gleichgewicht entscheidend ist
Anstatt nur nach der höchsten möglichen Bestrahlungsstärke zu streben, ist es wichtiger, ein Gerät zu wählen, das im passenden Bereich für die jeweilige Anwendung arbeitet. Die Nutzung eines Spektrometers stellt sicher, dass die Leistung genau gemessen wird und mit den in Studien üblichen Bereichen vergleichbar ist.
Wenn du die Prinzipien der Bestrahlungsstärke verstehst, kannst du bessere Entscheidungen treffen und das Beste aus deiner Rotlicht-Routine herausholen. heilys® Geräte sind mit diesem Wissen entwickelt worden, um genau das zu erreichen.
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Hinweis: heilys®-Produkte sind keine Medizinprodukte im Sinne der VO (EU) 2017/745. Sie ersetzen keine ärztliche Untersuchung oder Behandlung.