Faktor 01Wellenlängen
Mehr Wellenlängen sind nicht automatisch besser.
Die Lichtleistung eines Panels ist begrenzt. Jede zusätzliche Wellenlänge erhält einen Anteil an einem Gesamtbudget, das dadurch nicht größer wird. Wenn ein Gerät zehn Wellenlängen verwendet, verteilt es dieselbe Energie auf mehr Kanäle. Darunter auch Wellenlängen, zu denen es nur wenige Studien gibt. Das ist kein zusätzlicher Vorteil, sondern eine stärkere Verteilung der vorhandenen Leistung.
Die richtige Frage lautet deshalb nicht „wie viele?“, sondern „nach welchen Kriterien wurden sie ausgewählt?“ Entscheidend sind drei Kriterien:
Kriterium 01
CCO-Aktivierung
Die Absorptionskurve der Cytochrom-c-Oxidase hat Spitzen und Täler. 830 nm liegt auf einem Spitzenwert. Wird Licht auf einen schwachen Bereich der Kurve gesetzt, kostet das Energie, ohne einen vergleichbaren Gegenwert zu liefern.
Kriterium 02
Studienlage
Es hat einen Grund, dass 660 nm in über 400 Untersuchungen vorkommt, während benachbarte Wellenlängen nur in einem Bruchteil davon untersucht wurden. Eine schwache Evidenz macht das Datenblatt länger, aber das Ergebnis nicht automatisch besser.
Kriterium 03
Eindringtiefe
Rotes Licht erreicht etwa 1-3 mm, Nahinfrarot etwa 3-7 mm. Ein Gerät, das nur eine dieser beiden Tiefen abdeckt, kann entsprechend nur eine Art von Anwendung erreichen.
Warum es zählt
Rotlicht wirkt über Absorption, nicht über Wärme. Zwischen 600 und 900 nm - dem therapeutischen Fenster - trifft Licht auf das Enzym Cytochrom-c-Oxidase in den Mitochondrien und steigert dort die ATP-Produktion.
Außerhalb dieses Bereichs passiert weniger Nützliches: Kurzwelliges Licht wird in den obersten Millimetern stärker gestreut. Infrarot über 1000 nm wird vom Wasser absorbiert und erzeugt vor allem Wärme.
Woran du ein gutes Gerät erkennst
- Der Hersteller nennt konkrete Zahlen und nicht nur „Rot und Infrarot“.
- Er kann erklären, warum genau diese Wellenlängen gewählt wurden, statt nur eine möglichst lange Liste zu zeigen.
- Er nennt die Fertigungstoleranz in Nanometern. Wer keine angeben kann, hat seine LEDs nicht entsprechend nachgemessen.
- Skeptisch machen sollte beides: nur zwei Wellenlängen oder auffällig viele Wellenlängen ohne Begründung.
Marktüblich vs. heilys®
Die meisten Panels nutzen 660 und 850 nm. Der Grund ist einfach: Diese LED-Typen wurden ursprünglich für Pflanzenbeleuchtung in großen Stückzahlen produziert und sind deshalb günstig. Das ist die naheliegende, aber nicht automatisch die am besten begründete Auswahl.
heilys® nutzt sechs Wellenlängen mit einer Fertigungstoleranz von ± 5 nm. Zusammen decken sie die CCO-Absorptionskurve zu rund 82 % ab (Tran et al., 2024).
Sechs ist hier keine Zahl, die nur gut klingen soll. Sie ist das Ergebnis der drei genannten Filter.
| Wellenlänge |
Tiefe |
Studien |
Warum sie dabei ist |
| 630 nm |
1–3 mm |
200+ |
Haut, Kollagenbildung, Entzündungshemmung |
| 660 nm |
1–3 mm |
400+ |
am besten untersuchte Wellenlänge überhaupt |
| 670 nm |
1–3 mm |
150+ |
ATP-Produktion, Netzhaut, Neuroprotektion |
| 810 nm |
3–7 mm |
300+ |
tiefes Gewebe, Muskeln, Gehirn |
| 830 nm |
3–7 mm |
250+ |
Spitzenwert der CCO-Aktivierung |
| 850 nm |
3–7 mm |
180+ |
Sehnen, Gelenke, Immunmodulation |
→ Weiterlesen: Wellenlänge und ihre therapeutische Wirkung
Faktor 02Steuerung
Präzise genug für die Forschung. Einfach genug für jeden Tag.
Hier treffen zwei Anforderungen aufeinander, die sich leicht gegenseitig im Weg stehen. Trotzdem müssen beide erfüllt sein.
Die eine: Präzision
Photobiomodulation ist ein junges Forschungsfeld. Ein Gerät mit fester Werkseinstellung bildet den Forschungsstand seines Produktionsjahres ab - und bleibt dauerhaft auf diesem Stand.
Dazu kommt der individuelle Faktor: Hauttyp, Körperbau, Alter, Ziel und Verträglichkeit unterscheiden sich. Nur wenn sich Einstellungen nachjustieren und speichern lassen, kann man herausfinden, was bei der eigenen Anwendung funktioniert.
Die andere: Einfachheit
Hier scheitern viele technisch gute Geräte. Wenn man für eine Anwendung erst durch drei Menüebenen gehen muss, wird sie nach einem langen Arbeitstag schnell nicht mehr gemacht.
Rotlicht wird über Wochen regelmäßig angewendet. Die Bedienoberfläche entscheidet nicht über die Wirkung des Lichts selbst, aber sehr wohl darüber, ob das Gerät überhaupt regelmäßig genutzt wird.
Marktüblich vs. heilys®
Standardpanels sind oft fest verdrahtet: ein Schalter, alles an. Am anderen Ende stehen Geräte mit so überladenen Apps, dass am Ende trotzdem nur ein einziger Modus genutzt wird.
Für die Präzision: Jede der sechs Wellenlängen ist einzeln dimmbar. Dazu kommen 6 fundierte Voreinstellungen, 12 frei konfigurierbare Programme und lebenslange Software-Updates.
Für den Alltag: Touchdisplay, App und eine Fernbedienung mit Quickstart-Knopf. Ein Druck genügt, und die zuletzt gespeicherte Einstellung startet.
Ein gutes Gerät löst beides getrennt
Volle Kontrolle, wenn du sie brauchst - und einen Knopf, wenn du sie nicht brauchst.
Die Prüffrage: Wie viele Schritte brauche ich, um meine übliche Anwendung zu starten? Wenn es mehr als einer ist, frage dich: werde ich diese wirklich täglich machen?
Faktor 03Bestrahlungsstärke
Je stärker, desto wirksamer? Überhaupt nicht.
Der Denkfehler
Licht wirkt in der Zelle über ein Signal. Trifft Licht auf die Cytochrom-c-Oxidase, entsteht kurzzeitig eine kleine und kontrollierte Menge reaktiver Sauerstoffspezies. Genau dieses Signal löst die Anpassung aus: mehr ATP, bessere Zellatmung und Regeneration.
Wird die Intensität zu hoch, produziert die Zelle mehr ROS, als ihre antioxidativen Systeme abfangen können. Aus dem Signal wird oxidativer Stress. Die Zelle fährt dann nicht hoch, sondern schaltet in einen Schutzmodus. Überschüssige Energie kann dort schaden, wo eigentlich Regeneration unterstützt werden sollte. Zu hohe Intensität kann die gewünschte Wirkung deshalb umkehren.
| Anwendung |
Sinnvolle Bestrahlungsstärke |
| Haut, Anti-Aging, Wundheilung |
20–50 mW/cm² |
| Muskeln, Gelenke, tiefes Gewebe |
70–100 mW/cm² |
| Zielbereich Universalgerät |
40–100 mW/cm² |
| über 100 mW/cm² |
kein belegter Zusatznutzen, dafür ROS-Überschuss und Wärme |
Zur Einordnung: Die Mittagssonne liefert insgesamt rund 100 mW/cm². Davon liegen etwa 20-30 mW/cm² im therapeutischen Fenster. Ein Gerät, das mit 200 mW/cm² wirbt, liefert damit ein Vielfaches dessen, was in der Natur in diesem Bereich vorgesehen ist.
Der Messtrick, den fast niemand erklärt
heilys® Gen300 · gemessen bei 15 cm Abstand
82 mW/cm²
mit Spektrometer
182 mW/cm²
mit Solarmeter
Beide Werte sind korrekt gemessen. Nur einer beschreibt, was therapeutisch wirkt. Ein Solarmeter erfasst das gesamte Spektrum und zählt auch Anteile außerhalb des therapeutischen Fensters mit. Der Faktor zwischen beiden Messungen liegt hier bei 2,2. Wenn ein Anbieter 180 mW/cm² angibt und ein anderer 80 mW/cm², kann dahinter also dasselbe Panel stehen.
Warum Reserve trotzdem zählt
Das bedeutet nicht, dass ein schwaches Gerät ausreicht. Die Intensität fällt mit dem Quadrat des Abstands. Ein Panel mit 30 mW/cm² bei 15 cm ist bei 50 cm praktisch wirkungslos.
Reserve im Gerät, moderate Intensität in der Anwendung. Was du nicht nach unten regeln kannst, kannst du nicht sinnvoll dosieren.
Woran du ein gutes Gerät erkennst
-
Bei welchem Abstand gemessen? Ohne Abstand ist die Zahl bedeutungslos.
-
Womit gemessen? Spektrometer oder Solarmeter - der Unterschied kann etwa Faktor 2 betragen.
-
Gemessen oder gerechnet? Reale Werte liegen oft 25-50 % unter rechnerischen Angaben.
-
Und am wichtigsten: Wirbt der Anbieter nur mit einer möglichst hohen Zahl, oder erklärt er, warum sein Wert dort liegt?
Marktüblich vs. heilys®
Wir messen mit dem Spektrometer, nennen den Abstand und veröffentlichen zusätzlich den Solarmeter-Wert. So kannst du unsere Angabe mit anderen Anbietern vergleichen, auch wenn unsere Zahl dadurch kleiner aussieht.
Die 82 mW/cm² sind kein Kompromiss nach unten, sondern bewusst gewählt: genug Reserve für unterschiedliche Abstände, ohne die Zellen unnötig zu überfordern.
→ Weiterlesen: Die richtige Bestrahlungsstärke
Faktor 04Dosierung
Warum zu viel genauso wenig bringt, wie zu wenig.
Die Bestrahlungsstärke beschreibt, wie schnell Energie ankommt. Die Dosis beschreibt dagegen, wie viel Energie insgesamt ankommt.
Dosis (J/cm²) = Bestrahlungsstärke (mW/cm²) × Zeit (s) ÷ 1.000
Was bei zu wenig passiert
Die Zellen erhalten Licht, aber die Menge bleibt unterhalb der Schwelle, ab der sich die Enzymaktivität messbar verändert. Die Wirkung ist dann nicht einfach nur schwächer - sie setzt möglicherweise gar nicht ein.
Das ist ein häufiger Grund, warum Menschen nach einigen Wochen aufgeben: zu großer Abstand, zu kurze Anwendung oder ein zu schwaches Gerät.
Was bei zu viel passiert
Hier wirkt derselbe Mechanismus wie bei zu hoher Intensität, nur eben über die Zeit: Das ROS-Signal kann in oxidativen Stress kippen. Die Zelle regelt dann herunter, statt hoch.
Wer einfach die doppelte Zeit anwendet, bekommt deshalb nicht automatisch mehr Wirkung - im ungünstigen Fall sogar weniger.
Was das praktisch heißt
Zwischen „zu wenig“ und „zu viel“ liegt ein wirksames Fenster. Ob man danebenliegt, merkt man nicht unbedingt: Es tut nicht weh und ist nicht sichtbar.
Deshalb sind Zeit und Abstand nicht nur unverbindliche Empfehlungen, sondern Teil der Anwendung.
Einstieg: In der ersten Woche 2-3 Min. pro Bereich, jeden zweiten Tag. Danach auf 3-5 Anwendungen pro Woche steigern, maximal 20 Min. pro Bereich.
| Ziel |
Dosis |
Abstand |
Dauer |
| Haut, Anti-Aging |
3–15 J/cm² |
45–60 cm |
ca. 8 Min. |
| Gelenkbeschwerden |
10–40 J/cm² |
15–30 cm |
ca. 10 Min. |
| Muskelregeneration |
20–50 J/cm² |
15–30 cm |
ca. 12 Min. |
| Energie und Vitalität |
10–30 J/cm² |
30–60 cm |
ca. 10 Min. |
| Wundheilung |
10–40 J/cm² |
15 cm |
ca. 7 Min. |
| Schlaf und Erholung |
3–15 J/cm² |
30–45 cm |
ca. 7 Min. |
| Augen (670 nm) |
3–15 J/cm² |
30 cm |
1–5 Min., morgens |
Richtwerte bei ca. 80 mW/cm². „10 Minuten täglich“ ohne Angabe des Abstands ist keine vollständige Dosierungsangabe - ohne Abstand, lässt sich die Dosis nicht bestimmen.
→ Weiterlesen: Dosierung bei Rotlichttherapie
Faktor 05Homogenität
Eine Dosisangabe ist nur so gut wie die gleichmäßige Ausleuchtung.
Ein Panel ist nicht nur eine einzelne Lichtquelle, sondern besteht aus hunderten einzelnen LEDs. Bei ungleichmäßiger Ausleuchtung gibt es deshalb nicht eine Dosis, sondern viele verschiedene. Ein Hautbereich kann ein Vielfaches der Energie erhalten, die nur zwei Zentimeter daneben ankommt. Dann ist auch die Dosisrechnung aus Faktor 04 nicht mehr zuverlässig.
Lösungsweg A · Panels über die Linsen
- Zwischen Gerät und Haut braucht es genügend Abstand, damit die Optik die Verteilung bestimmen kann.
- Rot soll flächig wirken, Nahinfrarot stärker gebündelt in die Tiefe. Wenn für beide dieselbe Optik verwendet wird, ist zwangsläufig eine der beiden Funktionen nicht passend ausgelegt.
-
Prüffrage: Haben rote und infrarote LEDs unterschiedliche Abstrahlwinkel?
Lösungsweg B · Wearables über den LED-Abstand
- Eine Maske liegt direkt auf der Haut. Auf dieser kurzen Distanz kann keine Linse die einzelnen Lichtkegel vollständig ausgleichen.
- Hier entscheidet vor allem, wie eng die LEDs beieinander sitzen. Je größer die Lücke, desto deutlicher entsteht ein Muster aus hellen und dunklen Punkten.
-
Prüffrage: Wie groß ist der Abstand zwischen zwei LEDs?
Der Test ohne Messgerät
-
Der Wandtest: Das Panel im üblichen Anwendungsabstand auf eine helle Fläche richten. Sichtbare Punkte oder ein Wabenmuster zeigen Hotspots.
-
Die Handprobe: Die Hand bei 15-20 cm davor halten. Punktuelle Wärme spricht für eine ungleichmäßige Ausleuchtung.
heilys® Gen-Panels
Zwei Optiken: 60° für die roten Wellenlängen (630/660/670 nm) und 30° für die Nahinfrarot-Wellenlängen (810/830/850 nm).
Beim Gen300 sind 306 LEDs so angeordnet, dass sich die Lichtkegel beider Optiken überlagern. Auf derselben Hautfläche kommen rotes und infrarotes Licht gleichzeitig an - ohne Lücken oder Hotspots.
Der Doppellinsen-Aufbau ist kein Extra, sondern die Voraussetzung dafür, dass sechs Wellenlängen sinnvoll zusammenarbeiten.
heilys® FaceMask 2.0
Hier wird ein anderer Hebel genutzt. Weil die Maske direkt auf dem Gesicht liegt, wurde der Abstand zwischen den einzelnen LEDs verringert.
Dichter gesetzte Leuchtpunkte ergeben auf kurze Distanz eine deutlich gleichmäßigere Ausleuchtung.
Das Ziel bleibt dasselbe: Am Ende soll jede Stelle der Haut dieselbe Dosis bekommen.
→ Weiterlesen: Was ist der Abstrahlwinkel?
Faktor 06Lichtqualität
Wie sauber das Licht ist, entscheidet der Treiber.
Drei Eigenschaften hängen alle am selben Bauteil - dem Netzteil - und stehen trotzdem auf kaum einem Datenblatt.
Flimmern
Flimmern ist ein visueller Effekt: Die Helligkeit des Lichts schwankt, meistens im Takt der Netzfrequenz. Ab einer bestimmten Frequenz nimmt man das bewusst nicht mehr wahr. Das visuelle System registriert die Schwankung trotzdem. Empfindliche Menschen können darauf mit Unruhe, Augenbelastung oder Kopfschmerzen reagieren.
Der wichtigste Marketing-Punkt hier
Der Begriff „flimmerfrei“ wird sehr großzügig verwendet. Viele Hersteller meinen damit nur, dass die Frequenz so hoch ist, dass das Flimmern oberhalb der bewussten Wahrnehmungsschwelle liegt.
Unsichtbares Flimmern bleibt aber Flimmern. Eine höhere Frequenz beseitigt die Helligkeitsschwankung nicht, sondern versteckt sie nur. Echte Flimmerfreiheit gibt es nur mit einem Gleichstromtreiber. Dieser versorgt die LEDs konstant, statt sie im Takt zu schalten. Das Ergebnis ist 0 Hz - also nicht nur ein niedriger Wert, sondern keine Flimmerfrequenz.
Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht nur „Ist es flimmerfrei?“, denn darauf antwortet fast jeder mit ja. Sie lautet: „Arbeitet das Gerät mit Gleichstrom, und wie hoch ist die Flimmerfrequenz in Hertz?“
Pulsierung
Pulsierung ist bewusst erzeugtes Flimmern. Die LEDs werden mit einer festgelegten Frequenz geschaltet, meistens zwischen 10 und 50 Hz.
Was dafür spricht
- Bei gleicher Durchschnittsleistung ist der Wärmeeintrag geringer, weil die LED zwischen den Impulsen abkühlen kann.
- Für einzelne Frequenzen um 10 Hz gibt es Hinweise auf spezielle Effekte im neuronalen Gewebe.
Was dagegen spricht
- Ein belastbarer Nachweis, dass pulsierendes Licht kontinuierlichem Licht grundsätzlich überlegen ist, existiert bisher nicht.
- Die Dosisberechnung wird schwieriger, weil zusätzlich das Tastverhältnis berücksichtigt werden muss.
Und ein Punkt, der ernster ist als beide oben
Es gibt sichtbares Licht, das mit 10 bis 50 Hz pulsiert. Das ist genau der Frequenzbereich, der bei photosensiblen Menschen Anfälle auslösen kann. Bei einem großflächigen Panel, das einen großen Teil des Sichtfelds einnimmt, ist das kein rein theoretisches Risiko. Gepulstes sichtbares Rotlicht gehört deshalb nicht in ein Panel.
Bei kleinen Geräten, die punktuell direkt auf der Haut liegen, ist die Situation anders: Dort befindet sich die Lichtquelle auf der Haut und nicht im Sichtfeld.
Elektromagnetische Felder
Warum es zählt
Jedes Netzteil erzeugt ein elektromagnetisches Feld. Bei Rotlichtanwendungen sitzt du oft 15 bis 60 cm vom Gerät entfernt - und das häufig täglich.
Wir leiten daraus ausdrücklich keine Gesundheitsaussage ab. Für uns ist ein anderer Maßstab sinnvoll.
Der richtige Maßstab
In jedem Wohnraum gibt es bereits ein elektromagnetisches Grundrauschen durch Hausinstallation, Geräte und Netzteile.
Ein gut konstruiertes Rotlichtgerät sollte dieses vorhandene Niveau nicht deutlich erhöhen. Das ist technisch machbar. Und was machbar ist, sollte auch umgesetzt werden.
Marktüblich vs. heilys®
heilys® Gen-Panels arbeiten mit Gleichstromtreibern. Die Flimmerfrequenz liegt bei 0 Hz.
Pulsierung ist ausschließlich beim NIR-Spektrum möglich und in der App zwischen 10 und 50 Hz wählbar. Nahinfrarot ist unsichtbar, deshalb entfällt das Risiko photosensibler Reaktionen durch sichtbares gepulstes Licht. Die sichtbaren roten Wellenlängen laufen im Panel immer kontinuierlich - bewusst und ohne Ausnahme.
Beim EMF liegen unsere Werte am Anwendungsort auf Höhe des normalen Grundrauschens einer Wohnumgebung. Das Gerät fügt der Umgebung damit praktisch nichts hinzu.
→ Weiterlesen: Gepulste vs. kontinuierliche Lichttherapie
Faktor 07Kühlung und Nachweis
Entscheidend ist die Leistung in Minute zehn.
Warum es zählt
LEDs verlieren Lichtleistung, wenn ihre Sperrschicht heiß wird. Sie altern dann auch schneller. Dann stimmt deine Dosisrechnung vielleicht in der ersten Minute, später aber nicht mehr.
Passiv: geräuschlos und günstiger, aber bei der abführbaren Wärme begrenzt. Das ist bei kleinen Geräten sinnvoll.
Aktiv: technisch aufwendiger und nicht völlig lautlos, hält die Leistung aber stabil. Ab einer bestimmten Leistungsklasse ist aktive Kühlung praktisch alternativlos - ein 480-Watt-Panel lässt sich nicht sinnvoll passiv kühlen.
Woran du ein gutes Gerät erkennst
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Passt die Kühlung zur angegebenen Leistung? Ein Hochleistungspanel ohne Lüfter ist entweder nicht so leistungsstark wie angegeben oder wird heiß.
-
Wie laut ist das Gerät? Am besten mit einer Angabe in Dezibel beim üblichen Anwendungsabstand.
- Wie hoch sind LED-Lebensdauer und Garantie?
-
Hat das jemand unabhängig geprüft? Eigene Messwerte des Herstellers sind normal, externe Prüfungen deutlich seltener.
Marktüblich vs. heilys®
Aktive Kühlung setzen wir dort ein, wo die Leistung sie erfordert: in allen Gen-Panels und FullBody-Panels sowie in Gen30 und Gen50. Die kleineren Geräte kommen mit passiver Kühlung aus.
Die Lüfter laufen leise: ca. 36 dB bei 15 cm und ca. 33 dB bei 50 cm - ungefähr im Bereich von Flüstern.
100.000 Stunden LED-Lebensdauer · 5 Jahre Garantie · 30 Tage Rückgaberecht · CE, RoHS, WEEE DE 19301058 · Entwicklung und Prüfung in Deutschland.
1,1
Unabhängig geprüft
Der heilys® Gen300 wurde vom Deutschen Institut für Produkttests mit der Note 1,1 bewertet. Zum Testbericht →